Fabeln über Klangschalen

Klangschalen und das Reich der Fabeln

Einige Klangschalenhändler versuchen, dem Kunden zu zeigen, dass sie exklusive Klangschalen verkaufen, die viel besser sind als die Klangschalen anderer Firmen. Es gibt alle möglichen Mythen um Klangschalen, die wir mit Vorsicht genießen.
Für uns steht der gute Klang der Klangschalen an erster Stelle, in Kombination mit einem fairen Preis.

EINIGE FABELN ÜBER KLANGSCHALEN:

Tibetische Klangschalen
Viele Verkäufer haben Klangschalen aus Tibet.
Aber "tibetische Klangschale" ist ein Sammelname und sagt wenig über den Ursprung der Schale aus. Es ist unwahrscheinlich, dass viele Klangschalen aus Tibet exportiert worden sind. Außerdem wird es nicht so viele gegeben haben. In kunsthistorischen Büchern über Tibet wird die Klangschale nicht erwähnt. Auf jeden Fall kommen die Klangschalen aus Indien, Nepal, Thailand, Japan, Indonesien und Korea.
Oft werden jedoch Klangschalen aus Tibet angeboten, die irgendwie genauso heilig sind wie Klangschalen aus Indien.

Antike Klangschalen
Sie scheinen auch Klangschalen aus dem 17. oder 18. Jahrhundert erhalten zu haben, die sie durch gute Kontakte zu einem Schamanen oder so etwas in der Art erhalten haben. Wie sie es geschafft haben, diese Klangschalen zu datieren, ist eine Frage für uns. In jedem Fall haben solche Klangschalen ein anderes Preisschild.

Sieben Metalle
Es gibt den Mythos, dass Klangschalen sieben Metalle (Gold, Silber, Kupfer, Quecksilber, Zinn, Blei und Eisen) enthalten, die mit den Elementen verwandt sind. Diese Geschichte kann auf vielen Seiten nachgelesen werden, und die meisten Menschen halten sie für selbstverständlich.

Auf einer englischsprachigen Seite von Wikipedia haben wir eine Geschichte von jemandem gefunden, der sich kritisch damit auseinandersetzen wollte. Nach Metallforschung stellte sich heraus, dass Klangschalen aus Kupfer und Zinn hergestellt werden, was als "Glockenmetallbronze" bezeichnet wird.
Siehe die Wikipedia:
"Singing bowls are made of a pure alloy of copper and tin. This type of bronze, called bell metal, is historically regarded as the best sounding metal. Most church bells, gongs, ship bells, singing bowls and cymbals of all types have traditionally been made from bell metal bronze".

Aus Neugier haben wir kürzlich eine Analysefirma gebeten, Klangschalen auf ihre Zusammensetzung hin zu untersuchen. Die obige Theorie wurde bestätigt. Metallurgische Untersuchungen ergaben, dass sowohl die alten als auch die neuen Schalen aus Kupfer und Zinn (Glockenbronze) bestehen, mit einem geringen Anteil (insgesamt 1-2%) an Zink, Blei, Eisen, Aluminium und Nickel.

Nepalesische oder indische Klangschalen?
Es wird behauptet, dass "nepalesische" Klangschalen viel besser seien als die Klangschalen aus Indien. Der Grund dafür soll sein, dass nur neue maschinengedrehte Klangschalen aus Indien kommen. Unserer Erfahrung nach ist das nicht wahr.

In Indien gibt es mehrere Dörfer, in denen sehr geschickte Handwerker auf authentische Weise Klangschalen von Hand schmieden und klopfen. Viele dieser Schalen werden dann nach Nepal exportiert und dort als nepalesische Klangschalen verkauft.
Sowohl aus Indien als auch aus Nepal kommen mechanisch und traditionell hergestellte Klangschalen.

Blumenschalen
Heutzutage gibt es Blumenschuppen auf dem Markt. Sie sollen eine geheime Zusammensetzung haben, aber es wäre offensichtlich, dass sie einen hohen Silbergehalt enthalten.
Auch diese Geschichte basiert nicht auf der Wahrheit. Diese Schalen sind aus Aluminium hergestellt.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website um diese laufend für Sie zu verbessern. Mehr erfahren